Heilpraktiker Bad Saulgau - Sigmaringen Naturheilpraxis Christine Höcklen


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Diagnose

Diagnose



Gesprächsanamnese
Das Wort Anamnese bedeutet nichts anderes als "Vorgeschichte des Erkrankten".
Während einer ausführlichen Gesprächsanamnese in meiner Praxis werden Sie als Patient in Ihrer Ganzheit betrachtet und nicht nur Ihr zur Zeit bestehendes Symptom. Hilfreich ist es, wenn Sie bereits zu diesem Termin Ihre medizinischen Unterlagen mitbringen, um die gezielte Befragung zu unterstützen. Eine ausführliche Anamnese nimmt ca. ein bis zwei Stunden in Anspruch.





Irisdiagnose - Die Augen als Spiegel der Gesundheit
"Die Augen sind die Fenster zur Seele", schreibt die bekannte Äbtissin und naturheilkundige Hildegard von Bingen.

Mit Hilfe der Irisdiagnose bzw. Augendiagnose kann man neben wichtigen Hinweisen zur erblichen Veranlagung, längst bevor sich eine Krankheit manifestiert, auch akute Anzeichen der spezifischen Krankheitsneigungen erhalten.
Die Nutzung von Hinweisen aus dem Auge ist schon aus der chinesischen Medizin wie auch von Hippokrates und Philostratus bekannt.

Begründet wurde die heutige Augendiagnose Ende des 19. Jahrhunderts duch den ungarischen Arzt Dr. med. Ignaz Peczely. Ein Kindheitserlebnis soll sein Interesse für die Regenbogenhaut des Auges geweckt haben:
Als er noch ein kleines Kind war, hatte sich eine zahme Eule in seine Hand verkrallt. Ignaz konnte sich nur befreien, indem er dem Vogel ein Beinchen brach. Im gleichen Augenblick sah er, wie sich in einem Auge der Eule ein senkrechter schwarzer Strich bildete.

In den folgenden Jahren ist diese Diagnoseform durch Erfahrung und systematische Forschung zu einer äußerst wertvollen Zusatzdiagnose geworden. Im Jahre 1954 haben der Arzt Dr. Lang und der Heilpraktiker Josef Deck an der Universität von Heidelberg den Beweis erbracht, dass Nervenverbindungen von allen Teilen des Körpers zum Auge bestehen.
Das bedeutet, die Beziehungen zwischen den Organen und dem Auge sind kein "drahtloses" Geschehen, sondern eine Übermittlung durch nervale Reize.

In der Iris (Regenbogenhaut) mit ihren Linien, Flecken und Pigmentierungen sieht der Augendiagnostiker eine Widerspiegelung des Körpers mit all seinen Organen, die sich in einer strengen, aber logischen, systematischen Ordnung darstellen.

Die Irisdiagnose gewährt einen tiefen Einblick in die normalerweise verborgenen Bereiche der individuellen Erbanlagen. Sie zeigt die anlagebedingten Schwächen eines Menschen (Konstitution) und individuelle Krankheitsneigungen (Disposition).

Die Irisdiagnose ist kein eigenständiges Diagnoseverfahren, um bestimmte Erkrankungen zu diagnostizieren oder sie zu erkennen, sondern viel mehr eine Möglichkeit herauszufinden, warum eine Erkrankung entstanden ist oder die genetischen Schwachpunkte zu lokalisieren und diese gezielt zu stärken.

Hier liegt auch der segensreiche Schwerpunkt der Irisdiagnose. Einerseits gibt sie dem Diagnostiker Hinweise, was ein Patient vorbeugend für sich selber tun kann, um spätere Krankheiten zu vermeiden.
Andererseits können mit Hilfe der Irisdiagnose die eigentlichen Zusammenhänge einer Erkrankung erkannt werden. So kann die Krankheit anschließend gezielt behandelt werden - und nicht nur die Krankheitssymptome (wie z.B. Schmerz, Leistungsabfall, Hautauschlag usw.).

Die Irisdiagnose ist und bleibt eine Hinweisdiagnose. Das heißt, dass zusätzlich immer eine Anamnese (Patientenbefragung) und eine im Rahmen des Therapeuten übliche Untersuchung durchgeführt werden sollte!

"Wie wertvoll die Gesundheit ist, erkennt man bereits daran, dass es sehr viele Krankheiten aber nur eine Gesundheit gibt".


(Ernst Ferstl)

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